Hallenstraße

Aus Norder Stadtgeschichte
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Hallenstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Süderneuland II
Erschließungsjahr um 1895
Namensgebung um 1895
Historische Namen keine

Die Hallenstraße ist eine Gemeindestraße in Süderneuland II. Die Straße grenzt südwestlich an Am Bahndamm und nordöstlich an die Waldstraße. Nördlich geht die Molkereistraße ab. Zu Fuß kann man nach Süden bis zum Verschönerungsweg gelangen, der Weg ist jedoch nicht öffentlich, sondern führt über ein Betriebsgelände.

Geschichte

Herkunft des Namens

In der Hallenstraße befinden sich noch heute Hallen, die ursprünglich zur Süderneulander Molkerei gehörten und - nach unterschiedlichen Nutzungen - bis heute gewerblich genutzt werden.

Entwicklung

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße noch nicht verzeichnet.[1] Es ist anzunehmen, dass die Erschließung in die Zeit des Baus des Bahnhofs an der Bahnhofstraße fällt, welcher um 1895 erbaut wurde. In früheren Jahren befand sich hier auch ein Landmaschinenhändler, eine der Hallen wurde zudem zeitweise als Reichsgetreidehalle genutzt. Heute werden die Hallen vor allem von einem Parkservice genutzt. In den Hallen werden neben normalen PKW auch Boote und Wohnmobile untergestellt.

Gebäude und Plätze

In der Straße finden sich nur eine Handvoll Wohnhäuser. In einer der Hallen befindet sich zudem eine Einliegerwohnung (ehemalige Hallenwärterwohnung).

Besondere Ereignisse

Eine der größten Hallen an der Hallenstraße ist die ehemalige Reichsgetreidehalle, die später von der Bezugs- und Absatzgenossenschaft genutzt wurde.

Am 29. Juni 2016 kam es infolge eines technischen Defektes zu einem Brand in einer der Hallen. Zwei Personen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, das Gebäude und darin befindliche Objekte nahmen großen Schaden.[2]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  2. Einsatzbericht der Feuerwehr Norden, abgerufen am 22. November 2020.

Siehe auch